Archiv für Februar 2009
Brotvielfalt
Neben Fleisch und Kartoffeln ist Brot in Deutschland das wohl traditionellste und beliebteste Lebensmittel. Es ist ja auch sehr vielseitig. In Deutschland gibt es im globalen Vergleich die meisten Brotsorten. Das allein kann schon für massig Abwechslung auf dem Essenstisch sorgen. Doch auch die Variationen mit dem was aufs Brot drauf kann sind zahllos. In der Kombination der vielen Brotsorten mit den ebenso vielen Belagsmöglichkeiten dürfte allein schon dafür sorgen, dass man über längere Zeit nichts außer Brot essen müsste. Klar dass das kaum jemand tun wird, weil einem sonst bald das Brot gar nicht mehr schmeckt. Und eine ausgewogene Ernährung ist ja auch mindestens genauso lecker. Aber es wäre halt möglich, sich eine Weile von Brot zu ernähren ohne dass es langweilig würde. Aber wir Deutschen essen ja ohnehin schon sehr viel, auch Brot. Dass die Ernährungsexperten Alarm schlagen kann man beim Anblick der vielen sehr übergewichtigen Mitmenschen verstehen. Die Bäcker freut es jedoch sehr, dass sie so gute Umsätze haben. Selbst wenn es in Supermärkten abgepacktes Brot zu kaufen gibt, ist das doch keine wirkliche Konkurrenz für das Bäckereigewerbe. Lediglich die seit einigen Jahren immer mehr werdenden SB-Bäcker stellen für die alteingesessenen Betriebe vielleicht eine Gefahr dar. Denn die SB-Bäcker überzeugen mit niedrigen Preisen. Gut, schlecht schmecken tun die Brötchen da auch nicht, hab ich schon probiert. Aber Kuchen und Brot hole ich dann doch lieber beim Bäcker der schon immer da war. Die alteingesessenen Bäcker sind zwar teurer, überzeugen aber mit dem Quäntchen mehr Qualität und besserem Geschmack. Da gebe ich tatsächlich lieber etwas mehr aus und habe besseren Geschmack. Außerdem können SB-Bäcker so günstig sein, weil sie nicht nur Personal sparen sondern auch ebenso sparsam einrichten. Nämlich nur mit Ofen, Brotregal, Registrierkasse und Packtisch. Und in diesen Läden fühle ich mich nicht wirklich wohl. Der Bäcker um die Ecke ist mir da viel lieber. Dort ist der Laden ordentlich eingerichtet mit Brotregal, Kuchentheke, vielleicht sogar einem Stehtisch für einen Kaffee auf die Schnelle. Was mir aber besonders wichtig ist, ist der persönliche Kontakt zur Verkäuferin. Sie kann mir kompetent Fragen beantworten. Und das Kassieren an der Registrierkasse findet ebenfalls sehr viel persönlicher statt. Selbst in Filialbäckereien finde ich den Umgang zwischen Kunde und Verkäuferin oft noch persönlicher als beim SB-Bäcker. Bei vielen Filialbäckern dürfte statt der Registrierkasse ein Kassensystem installiert sein. Kassensysteme sind für Filialisten wie geschaffen. Denn Kassensysteme können Filialen miteinander aber auch mit der Betriebsleitung verbinden. Die Geschäftsleitung hat über diese Verbindung zum Kassensystem die Möglichkeit, Filialen zu vergleichen, Statistiken zu erstellen und die tägliche Abrechnung der Einnahmen sofort auszuwerten. Auch die betriebliche Buchhaltung kann auf Abrechnungen, Retourenerfassungen und Bestellungen aus dem Kassensystem zugreifen und diese ohne Zeitverzug buchen.
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belegte Brötchen und andere Leckereien
In (fast) allen Bäckereien gibt es schon seit Jahrzehnten belegte Brötchen zu kaufen. Aber die Kultur des Brötchen Belegens hat sich gründlich geändert. Früher ging die Verkäuferin in den Bereich hinter dem Verkaufsraum um dort das bestellte Brötchen zu belegen. Heute wird direkt dem Kunden gegenüber das Brötchen belegt, in vielen Bäckereien ist sogar ein Vorrat an verschiedenen belegten Brötchen in der Theke zu sehen. In aller Regel werden diese belegten Brötchen in einem Teil der Theke präsentiert, der gekühlt ist. So bleiben die Beläge länger frisch. Auch sollte keine zu große Menge an belegten Brötchen da sein, weil sonst am Ende des Tages eventuell etwas weggeschmissen wird. Im Laufe der Zeit wird man Erfahrungen gesammelt haben und entsprechend passende Mengen zubereiten. Doch nicht nur belegte Brötchen werden zum Verkauf angeboten. Auch immer häufiger sieht man in Bäckereien, dass auch Pizza vom Blech angeboten wird oder sogar ganze Gerichte wie beispielsweise Spagetti Bolognese oder Kartoffelgratin. Dies sind natürlich alles zusätzliche Angebote, die auch über die Kasse abzurechnen sind. In kleinen Betrieben reicht dazu eine Registrierkasse völlig aus. Denn Registrierkassen verfügen wenigstens über einen einfachen Tastenblock und einige Tasten die zum Buchen mit Warengruppen belegt werden können. So kann der Preis eingegeben und über die Warengruppe zugeordnet werden. Eine größere Registrierkasse kann auch schon über ein großes Tastenfeld verfügen, das mit viel Verkauften Artikeln belegt werden kann. Hierüber werden gleichzeitig Artikelbezeichnung, Preis und Warengruppe auf dem Beleg dargestellt. Auch die Kassensoftware kann über gewisse Zeiträume immer aktualisiert werden. So muss nicht für jedes Update eine neue Registrierkasse angeschafft werden. Erst wenn die Registrierkasse nicht mehr aktualisiert werden kann, muss ein neues Gerät angeschafft werden. Es gibt aber auch Bäckereibetriebe, die mit einem Filialnetz arbeiten. Hier ist es sehr sinnvoll, ein Kassensystem zu installieren. Kassensysteme können Filialen untereinander verbinden, die Warenlagerhaltung mit überwachen und die Warenbestellung unterstützen. Seitens des Herstellers ist es auch möglich, eine online-Verbindung zum Kassensystem zu halten. Denn Service-Leistungen können oft online erledigt werden. Auch können Fehler im Kassensystem online und bei laufendem Betrieb vielleicht leichter erkannt und behoben werden. Kassensysteme haben für große und Filialbetriebe ohnehin eigentlich nur Vorteile, denn sie erleichtern viele Arbeitsschritte und sorgen so für Kosteneinsparungen. Allerdings gehe ich lieber zum Bäcker um die Ecke, den alteingesessenen Familienbetrieb. Ich finde nämlich, dass hier die Atmosphäre viel familiärer und freundlicher ist. Gut, diese Atmosphäre kann es auch in Filialbetrieben geben, aber ich bin da eher konservativ. Sogar die nostalgische Registrierkasse von vor 100 Jahren würde ich gerne noch im Laden stehen sehen. Aber da wäre für den Gebrauch eine erhebliche und wahrscheinlich sehr teure Umrüstung nötig, wenn diese denn überhaupt realisierbar wäre. Aber gut, moderne Registrierkassen und Kassensysteme haben durchaus auch ihren Reiz und sind durch aus ansprechend designed.
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EU-Recht und Landesrecht
Auf EU-Ebene wird wohl über neue Vorgaben zum Rechtsschutz für Verbraucher diskutiert. Hierzulande sieht der Einzelhandel aber wohl keinen Bedarf, europaweit ein neues System für gemeinsamen Rechtsschutz. So hat sich nach Aussage eines Verbandssprechers der Einzelhandel dagegen ausgesprochen, europaweit das Verbraucherschutrecht zu sehr zu vereinheitlichen. Bestehende EU-Vorschriften sollten zunächst auf ihre Wirksamkeit hin betrachtet werden. Auch wird eine weitere EU-Richtlinie für nicht so notwendig gehalten, weil das Verhältnis zwischen Handel und Kunden ohnehin schon sehr kundenfreundlich geregelt ist. Schließlich ist es im Interesse jedes Händlers, zufriedene Kunden zu haben. Die kommen dann ja auch wieder, um erneut einzukaufen. Wenn also von EU-Ebene aus zu sehr in die nationalen rechtlichen und außergesetzlichen Gegebenheiten eingegriffen wird, hilft das den Verbrauchern nicht weiter. Außerdem könnten hierdurch zu viel Verwaltungsaufwand und unnötige Kosten entstehen. Insbesondere letztere machen sich im Geschäftsergebnis negativ bemerkbar. Wenn es EU- und landesrechtliche Vorschriften aber zu gut mit dem Verbraucher meinen, kann der Einzelhandel seinerseits in der Kundenfreundlichkeit eingeschränkt werden. Und bei Handlungsunfähigkeit in selbiger wird auch der Einzelhändler keine Freude an seiner Tätigkeit haben. Denn jeder Händler möchte seine Kunden zufriedenstellen. Nur dann kommen diese auch erneut, um Einkäufe zu tätigen. Aber einmal vorausgesetzt, dass auf EU- wie auf Landesebene ein gesunder Mittelweg in den Rechtsvorschriften gefunden wird, ist auch der Händler in der Pflicht. Aber da scheint es ja, wenigstens hierzulande, ein gutes Kulanzverhalten zwischen Einzelhändlern und Kunden zu geben. Da ist es dann möglicherweise entscheidend, wie sich der Einzelhändler präsentiert. Ein Konzept sollte auch für Kunden erkennbar sein. Die hierzu passende Einrichtung versteht sich eigentlich von selbst. Was im Einzelhandel ein wichtiges, wenn nicht das wichtigste Hilfsmittel darstellt, ist die Kasse. Moderne Kassen und Kassensysteme sind eine Grundvoraussetzung dafür, dass der Händler seiner Buchführungspflicht nachkommen kann. Denn moderne Geräte geben eben die Belege aus, die für die Buchhaltung nötig sind. Auch korrekte Belege für den Kunden sind mit modernen Kassen Standard. Aber nicht nur die Ausgabe von Belegen und das Summieren der getätigten Einnahmen gehören zum Programm einer Kasse. Je nach Betriebsgröße kann ein Kassensystem verschiedene Bereiche verbinden. So kann in einem großen Filialbetrieb die Warenhaltung in das Kassensystem eingebunden werden. Egal ob Kasse, Registrierkasse oder Kassensystem: alle haben gemeinsam, dass sie in der Lage sind, mit einem Kartenlesegerät für bargeldlose Zahlungen verbunden zu werden. Hersteller von Kassen und Kassensystemen bieten für jede Betriebsgröße individuelle Lösungen an. Es muss also niemand eine Kasse kaufen, die für seinen Betrieb ungeeignet ist. Individualität für den Käufer einer Kasse und Service seitens des Herstellers sind enorm wichtig. Denn nur so kann der Kassenhersteller seine Kunden an sich binden.
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