Archiv für März 2009
Kassen für den Versandhandel?
Eine Form des Einzelhandels ist der Versandhandel (auch Mailorder oder Distanzhandel genannt). Die Waren und Produkte werden per Katalog, Internet, Prospekt, TV oder über den Vertreter angeboten. Die Warenbestellung kann mündlich, schriftlich oder online erfolgen. Auch die Bezahlung kann verschieden vonstatten gehen: Per Kreditkarte, Nachnahme, Vorabüberweisung oder Lastschrift ebenso wie auf Rechnung. Die Zahlungsfähigkeit von Kunden kann nach deren Zustimmung bei verschiedenen Auskunfteien erfragt werden. Die konjunkturelle Situation in den 1970′er Jahren veränderte die Landschaft der Versandhändler. Einige wurden von anderen aufgekauft, so dass die Anzahl der Versandhäuser sank. Gleichzeitig begannen die führenden Versandhändler mit dem Ausbau von eigenen Transportsystemen und Logistikzentren. Damit konnten Post- und Transportgebühren an die Post verringert werden. Dadurch, dass immer mehr Versandhändler & Auktionsplattformen im Internet ansässig wurden und das Filialnetz größerer Fachmärkte (Baumärkte, Gartencenter und Elektromärkte) ausgebaut wurde sowie die Entwicklung von Aktionswaren bei Discountermärkten erhöht wurde, ging der Anteil des Versandhandels am Gesamtumsatz des Einzelhandels zurück. Dadurch haben aber eben auch viele Versandhändler ihre Tätigkeit im Internet erhöht. Es gibt im Versandhandel zwei Zielgruppen: zum einen die privaten Kunden und zum anderen die gewerblichen Kunden. Da im Versandhandel kein Bargeldverkehr stattfindet, wird hier auch keine Kasse benötigt. Nicht einmal bei Sendungen per Nachnahme, wo die Lieferung bar bezahlt wird, sind Kassen erforderlich. Denn das Entgelt wird dem jeweiligen Zusteller übergeben und von ihm wird der Empfang bestätigt. Über die Bankverbindung des Zustellunternehmens wird dann der zu Zahlende Betrag an den Versandhandel geleitet. Allerdings gibt es auch von einigen Versandhäusern eigene Shops, in denen man die jeweiligen Waren auch direkt betrachten kann bevor man sie kauft. Da dürften sicher Kassensysteme oder Netzwerkkassen genutzt werden, damit von der jeweiligen Kassensoftware aus die Umsätze online direkt zur zentralen Buchhaltung des Konzerns geleitet werden können. Auch diverse Projektleiter und besonders die Geschäftsleitung dürften eine Zugriffsberechtigung zur Kassensoftware haben. Denn der Absatz verschiedenster Waren kann variieren, der Umsatz von Filialen kann rückläufig sein. Bei Bedarf können dann zeitnah entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Außerdem können Filialen untereinander online über die Kassensoftware Fragen bezüglich eines Warentausches versenden. Man kann sich ja schließlich aushelfen. So wie ein Kassensystem oder auch eine Netzwerkkasse erhebliche Arbeitserleichterungen mit sich bringt, muss der Einsatz dieser Geräte nicht zwingend nötig sein. Es gibt auch Shops von Versandhäusern, die nicht direkt vom Unternehmen betrieben werden. Sogenannte Partnerfilialen können ebenfalls den Kunden direkt die ganze Welt des Versandhandels zeigen. Ohne Warenrisiko kann jeder hohe Umsätze, also zufriedenstellende Einnahmen erzielen. Hier könnte dann in der Tat eine Registrierkasse zum Einsatz kommen. Über einen PC kann das Sortiment im Internet bestellt werden, die Artikel werden dann zum Partnershop geschickt. Hier erfolgt die Bezahlung vermutlich über den Bankweg. Für den Verkauf der Waren an die Kunden, die den Shop besuchen, reichen dann zur Erfassung Registrierkassen wahrscheinlich aus. Jedenfalls kann ich mir das gut vorstellen, weil in einem Partnershop des Versandhandels in meinem Wohnort tatsächlich auch eine Registrierkasse für die Erfassung der Verkäufe genutzt wird.
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verschiedene Kassen
Der Begriff Kasse ist Synonym für mehrere Bedeutungen. Erstens gibt es die Krankenkasse. Hier werden von Arbeitnehmern Beiträge eingezahlt, Behandlungen bei Ärzten werden dann von der Krankenkasse übernommen. Bei dem System in Deutschland handelt es sich um ein Solidarsystem. Zweitens gibt es auch öffentliche Kassen. Ämter werden als Kasse bezeichnet, wenn Leistungen gewährt werden. Eine öffentliche Kasse sind zum Beispiel Stadt- Gemeinde- und Kreiskassen. Von der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit wird das Kindergeld ausgezahlt. Als nächstes gibt es in Unternehmen auch die Handkasse. Hieraus können kleinere Barauszahlungen für z.B. Porto entnommen werden. Auch kleinere Beträge für Bürobedarf, die von Mitarbeitern ausgelegt wurden, können aus dieser Kasse erstattet werden. Außerdem existiert auch in manchen Betrieben eine sogenannte schwarze Kasse. Schwarzgeld wird so genannt, wenn Einnahmen nicht ordnungsgemäß versteuert oder durch nicht legale Tätigkeiten erarbeitet werden. Fünftens ist die Bürokasse eine Kasse, die mit den Betriebsabläufen nichts zu tun hat. Hier tun sich mehrere Mitarbeiter zusammen und bestücken die Kasse regelmäßig mit bestimmten Geldbeträgen. Diese Einnahmen werden häufig genutzt, um den gemeinsamen Kaffeekonsum zu finanzieren. Desweiteren können hiermit Ausflüge, Partys oder andere Aktivitäten finanziert werden. An dieser Stelle komme ich nun zu den wirklich interessanten Kassen: Im Handel und im Dienstleistungsgewerbe haben Betriebe mit Bargeldgeschäften zu tun. Da ist es sinnvoll, eine Kasse zu betreiben, die alle Verkaufsvorgänge aufsummiert. Die Kasse ist der Ort in einem Geschäft, wo das Verkaufsgeschäft mit Bargeld, Schecks oder Kreditkarten erledigt wird. Dieser Ort im Laden wird auch Point of Sale genannt, POS-Kassensysteme sind hier in aller Regel installiert. In Supermärkten und Warenhäusern sind meist Kassensysteme in Betrieb, die mit einer Kassensoftware nicht nur jede einzelne Kasse im Gebäude abrechnen, sondern auch alle Abteilungen und deren Umsätze miteinander vergleichen kann. Statistiken sind kein Problem für eine moderne Kassensoftware. Neueste Entwicklungen seitens der Kassenhersteller sind sogenannte SB-Kassen, die ohne Personal als SB-Kasse funktionieren. Mobile Kassensysteme sind bestens geeignet, in der Gastronomie und in der Hotelbranche eingesetzt zu werden. Im Restaurant kann der Kellner mit einer mobilen Kasse die Bestellung eines Gastes erfassen und mit Hilfe einer Funkverbindung an die Küche leiten. Dort wird über einen Bondrucker die Bestellung ausgegeben und es kann sofort mit der Zubereitung begonnen werden. Ein weiterer Übertrag per Funk leitet die Bestellung zur Kassensoftware, die in einer Datenbank alles bis zur Rechnungsstellung zwischenspeichert. Netzwerkkassen sind ebenfalls mit einer umfangreichen Kassensoftware ausgestattet. Eine Netzwerkkasse könnte ideal im Hotel eingesetzt werden, weil hiermit sämtliche Betriebsbereiche miteinander verbunden werden können. Es kommt letztendlich aber auf die Betriebsart und die Betriebsgröße an, mit welcher Kasse gearbeitet wird. Im Prinzip erfüllen alle auf dem Markt angebotenen Geräte die gesetzlichen Bestimmungen, so dass auch jeder Betrieb individuell ausgestattet werden kann.
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